Das Stadtarchiv Witten an der Ruhr sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen FAMI für das Magazin und den Benutzerdienst mit einer vollen Stelle. Genaue Informationen und die volle Stellenausschreibung finden sich hier:
Schlagwort: FAMI
Anmeldefrist zum 2. Lehrgang FAMI-Fachwirt läuft am 21. September ab
Am 21. September läuft die Anmeldefrist für die Teilnahme am zweiten Lehrgang zum geprüften Fachwirt/zur geprüften Fachwirtin für Medien- und Informationsdienste ab, der am 2. November 2015 startet. Aus diesem Anlass posten wir an dieser Stelle hier noch einmal den Artikel des Kollegen Höötmann zum Thema “Fachwirt”, der zeigt, welche Chancen diese Weiterbildungsmöglichkeit für FAMIS bietet.
Realisierung der Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt/zur Fachwirtin für Medien- und Informationsdienste in Nordrhein-Westfalen (abgedruckt in: “Archivpflege für Westfalen-Lippe, Heft 78/1/2013, S. 13-19)
Von Hans-Jürgen Höötmann
Grundsätzlich ist eine Aufstiegsfortbildung in allen anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz möglich. In der Regel setzt sie eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung voraus. Sowohl für die Absolventen als auch für die Arbeitgeber ist eine berufliche Weiterbildung von Vorteil: Einerseits erweitert sie die fachlichen Kompetenzen, erhöht das Qualifikationsniveau, zeugt von Engagement und Leistungsbereitschaft, andererseits soll sie berufliche Aufstiegsperspektiven bieten und ist somit für die nachhaltige Nachwuchswerbung gerade in Zeiten, in denen nahezu tagtäglich der absehbare Fachkräftemangel thematisiert wird, ein nicht unwesentliches Attraktivitätskriterium für das Berufsbild des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI). Erinnert sei an dieser Stelle daran, dass der Beruf des FaMI per Verordnung zum 1. August 1998 in Kraft gesetzt wurde und seit 2001 im Durchschnitt jährlich über 500 Absolventen die Ausbildung beenden.
In Nordrhein-Westfalen ist es nunmehr seit Herbst 2012 möglich, eine berufsbegleitende Fortbildung zum Geprüften Fachwirt oder zur Geprüften Fachwirtin für Medien- und Informationsdienste zu absolvieren. Vorausgegangen sind diesem Schritt
• fortwährende, jahrelange Diskussionen im fachlich zuständigen Berufsbildungsausschuss NRW bei der Bezirksregierung Köln für den Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (nachfolgend: Berufsbildungsausschuss NRW),
• die erfolgreiche Suche der nach dem Berufsbildungsgesetz zuständigen Stelle bei der Bezirksregierung Köln nach einem Fortbildungsträger und
• die Erarbeitung eines Curriculums sowie einer Prüfungsordnung. „Anmeldefrist zum 2. Lehrgang FAMI-Fachwirt läuft am 21. September ab“ weiterlesen
Hochwasserkatastrophe und schnelle Hilfe in Ostwestfalen
Von Marcel Wachnau und Charlotte Treutler
Am 16. und 17. Juli 1965 kam es in Ostwestfalen insbesondere in den Kreisen Paderborn, Büren und Warburg zu einer Hochwasserkatastrophe. Durch heftigen Starkregen stiegen Bäche und Flüsse wie die Alme und Diemel rasch an und traten über die Ufer, in den Talungen kam es zu verheerenden Überschwemmungen. Vielerorts wurden Brücken und Häuser teilweise bis vollständig zerstört.

Der Landesverband Westfalen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) setzte im Katastrophengebiet 300 Fachkräfte ein, die besonders auf dem sozialen Gebiet Hilfe leisteten. So wurden Feldküchen für die Verpflegung eingerichtet sowie Betten, Matratzen und Decken für die von Obdachlosigkeit Betroffenen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig gab es einen Spendenaufruf „Hochwasserhilfe Westfalen“ des DRK an die Bevölkerung, um den schwer geschädigten Menschen durch Geldspenden zu helfen. „Hochwasserkatastrophe und schnelle Hilfe in Ostwestfalen“ weiterlesen
FAMI-Stellen beim Archiv der Sozialen Demokratie
Das Archiv der Sozialen Demokratie in Bonn hat zum nächstmöglichsten Zeitpunkt fünf FAMI-Stellen zu besetzen. Bewerbungsschluss ist bereits der 4. Mai-also schnell bewerben. Weitere Informationen finden sich hier:
Einweihung des jugendpsychiatrischen Instituts in Hamm im Jahr 1965

Als am 01.04.1965 die Einweihungsfeier des Westfälischen Instituts für Jugendpsychiatrie und Heilpädagogik Hamm (heute: LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität Bochum – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im LWL-Psychiatrieverbund Westfalen) stattfand, handelte es sich nicht um einen Neubeginn, sondern vielmehr um die konsequente Fortführung eines Weges in neuer Örtlichkeit, der zum Beginn des vorangegangenen Jahrzehnts in Marsberg begonnen wurde.
Im St. Johannes-Stift Marsberg, das 1881 als Erziehungs- und Pflegeanstalt für Kinder und Jugendliche gegründet worden war, wurde im Herbst 1951 eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Abteilung eingerichtet, um „durch Beobachtung festzustellen, welche therapeutischen oder erzieherischen Maßnahmen bei gefährdeten Jugendlichen und bei Fürsorgezöglingen angezeigt sind“.1 Kurze Zeit später, am 07.04.1952, wurde die Abteilung nach Gütersloh verlegt und der dortigen „Heil- und Pflegeanstalt“ angegliedert. Nach etwas weniger als einem Jahr, am 05.03.1953, wurde die Abteilung durch eine Verfügung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) von der Klinik Gütersloh emanzipiert. Fortan trug sie den Namen Westfälische Klinik für Jugendpsychiatrie und erhielt den Status einer eigenständigen Anstalt. Schließlich wurde im April 1954 der Klinik ein eigener Etat zugesprochen, welcher die Selbstständigkeit unterstrich.
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