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Stellenausschreibung im LWL-Archivamt

Das Archivamt hat zum nächstmöglichen Termin eine Stelle im Team von DiPS.kommunal zu besetzen.

Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle (A 12 LBesG NRW bzw. EG 12 TVöD VKA; 41 bzw. 39 Stunden/Woche). Teilzeit ist ebenfalls möglich.

Alle näheren Angaben und Ansprechpartner für Rückfragen sind hier zu finden.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

DiPS.kommunal-Anwendertreffen am 18. Juni 2025 in Münster

Am 18. Juni 2025 lud die DiPS.kommunal-Entwicklergemeinschaft in NRW erneut zum Anwendertreffen ein. In diesem Jahr konnte die Tagung, die sich stetig wachsender Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfreut, mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur eine besonders schöne Tagungslocation in Münster bieten. Für die rund 80 Gäste standen das Auditorium und die Skylobby des Museums mit einem spektakulären Blick über die Stadt zur Verfügung.

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#WAT25: Aktuelle Stunde

Herr Stumpf eröffnet den zweiten Tag des 76. Westfälischen Archivtages in Gütersloh wie gewohnt mit der aktuellen Stunde.

1. Archivgesetz NRW, Prof. Marcus Stumpf (LWL-Archivamt)

Die Novellierung des Archivgesetzes NRW verzögere sich weiter. Die ursprünglich für September 2024 geplante Verbändeanhörung habe noch nicht stattgefunden. Damit erscheine eine Verabschiedung bis zur parlamentarischen Sommerpause nicht mehr möglich.

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#WAT25: Diskussionsform: „Nachkassationen: Chance oder Büchse der Pandora“

In der griechischen Mythologie enthält die Büchse der Pandora alle Laster und Untugenden, die beim Öffnen entweichen und die sich über die Welt verteilen. Unter dem Titel „Nachkassationen: Chance oder Büchse der Pandora?“ und der Leitung von Julia Kuklik befasste sich ein gut besuchtes und engagiertes Diskussionsforum mit einer Praxis archivischer Bewertung, die meist im Verborgenen stattfindet. Obwohl nach § 5 Abs. 2 ArchivG NRW durchaus in „besonders begründeten Einzelfällen“ Archivgut vernichtet werden darf, wenn „deren Archivwürdigkeit nicht mehr gegeben ist“, hält sich in der Fachdiskussion in puncto Nachkassation hartnäckig ein „Geschmäckle“.

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#WAT24: Diskussionsforum “Ersetzendes Scannen – Auswirkungen auf die archivische Überlieferungsbildung”

Leitung des Diskussionsforums: Dr. Daniel Droste, Dominic Eickhoff (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster)

Zu diesem Diskussionsforum hatten sich ca. 100 Personen angemeldet. Nach einer kurzen Einführung in das Thema durch Dominic Eickhoff, um die inhaltlichen Eckpfeiler der Diskussion abzustecken, übernahm Daniel Droste die Moderation.

Zur Vorbereitung des Diskussionsforums wurde bereits am 6.3.24 ein Blogbeitrag veröffentlicht, der auch als Zusammenfassung der Einleitung des Diskussionsforums dienen kann und an dieser Stelle noch einmal empfohlen wird: #WAT24: Teaser – Diskussionsforum “Ersetzendes Scannen”

Eine kurze Online-Umfrage, gleich zu Beginn des Forums, ergab ein Stimmungsbild, das wie folgt zusammengefasst werden kann: Von den 57 Teilnehmer:innen der Umfrage gaben sich 43 als Mitarbeiter:innen eines Kommunalarchivs, 2 eines Landesarchivs, 4 eines Universitätsarchivs, 1 eines Kirchenarchivs und 3 eines Stiftungsarchivs zu erkennen. Die Gründe für den Besuch des Forums fielen paritätisch aus: Die Hälfte der Personen hatte bereits Vorwissen, die andere Hälfte wollte sich erst einmal einen Überblick verschaffen. Ebenfalls rund die Hälfte der Personen kannte bereits eine der einschlägigen Dokumente zu diesem Thema, die weiter unten als Nachtrag zur Diskussion noch einmal aufgelistet, verlinkt und mit Leseempfehlungen versehen sind. Nur 5 Archive wurden, wie es zu wünschen ist, bereits an Ersetzenden Scanvorhaben ihrer Verwaltung beteiligt. An 21 Personen ging ein solcher Prozess ohne Beteiligung leider vorbei, die Archive hatten hier keine Gelegenheit auf die jeweilige Überlieferungsbildung Einfluss zu nehmen. 12 Personen sehen dieses Thema auf sich zukommen und wollen sich auch unbedingt einbringen. Immerhin 18 Personen ordneten das Thema für sich als unwichtig ein. Die Antworten auf die letzten beiden Fragen ergeben ein kontroverses Bild, welches die Ambivalenz der Frage „Was ist das Original?“ gut widerspiegelt und welche uns auch in unserer Beratungstätigkeit regelmäßig begegnet. Rund die Hälfte der Personen sieht das Ersetzende Scannen als eine Bedrohung für die analoge Überlieferungsbildung. Gleichzeitig erkannten 49 Personen das Potential des Ersetzenden Scannens für die Qualität der digitalen Überlieferungsbildung an.

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