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#WAT26: Diskussionsforum “Sichtbarmachung von Diversitäten: Kernaufgaben neu denken?”

von Ilka Minneker

Das mit rund 60 Teilnehmern gut besuchte und von Patricia Lenz sowie Kim Céline Cilius (beide Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen, ISG) geleitete Diskussionsforum nahm sich eines Themas an, das noch eher selten Gegenstand des facharchivischen Diskurses ist. Die beiden Kolleginnen präsentierten fünf Beispiele, die die Bandbreite der  Möglichkeiten vorstellen, Leerstellen und unsichtbare Diversity aufzudecken und sichtbar machen können. Die (kontroverse) Diskussion der Schilderungen war dabei ausdrücklich erwünscht.

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#WAT26: Diskussionsforum “Drittmittel einwerben – Aufwand und Chancen”

von Moritz Hülk

Rund 40 Archivar:innen kamen am Archivtag unter der Leitung von Ellen Bömler (LWL-Kulturabteilung, Münster) und Prof. Dr. Markus Stumpf (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster) zusammen, um über die Einwerbung von Drittmitteln zu diskutieren. In Zeiten knapper Kassen sind Drittmittel eine Möglichkeit konkrete Aufgaben oder Projekte zu bewältigen. Diese Mittel stammen nicht aus dem eigenen Haushalt, sondern von externen Geldgebern wie öffentliche Förderinstitutionen, private Stiftungen und NGOs, Unternehmen, allgemeinen Spenden aus der Bevölkerung sowie aus Crowdfunding-Aktionen für konkrete Projekte.

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#WAT26: Diskussionsforum “Zerrissen zwischen Pflicht und Kür – Auswege aus dem Dilemma eines kleineren Kommunalarchivs”

Vor rund 70 Archivarinnen und Archivaren führte Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus in das Thema ein, indem er zunächst mögliche Programmpunkte vorstellte und dann seinen biografischen Hintergrund als Leiter des Stadtarchivs und Museums im “Stern” in Warburg, die er beide seit 2021 leitet. Dabei wies er auf sein Dilemma hin, dass immer wenn eine Seite, Archiv oder Museum, bei einem Projekt im Mittelpunkt steht, die jeweils andere Seite zu kurz käme. Das führte ihn zu der Frage, was Pflicht, was Kür sei und lud die Zuhörer:innen ein, eigene Erfahrungen beizusteuern, was auch rege getan wurde. Dabei kamen unterschiedlichste Aspekte zum Tragen. In einem Archiv wird Erschließung als Kern der Archivarbeit angesehen. In einem zweiten wird dieser Kern entlang der Definition in §2 des Archivgesetzes NRW definiert und um Öffentlichkeitsarbeit erweitert, wobei immer wieder “Pflicht” und “Kür” nicht trennscharf zu definieren seien. „#WAT26: Diskussionsforum “Zerrissen zwischen Pflicht und Kür – Auswege aus dem Dilemma eines kleineren Kommunalarchivs”“ weiterlesen

#WAT25: Diskussionsforum Umgang mit Rechercheanfragen: Wie viel Service muss sein? Wie viel Service darf sein?

Unter der Leitung von Constanze Sieger (Hessisches Staatsarchiv Marburg) und Bärbel Sunderbrink (Stadtarchiv Detmold) diskutierten rd. 70 Archivtagsteilnehmerinnen und -teilnehmer über den Umgang mit Anfragen und die Praxis der durch Anfragen entstehenden Recherchen und Rechercheaufwände. Das Diskussionsforum fand wegen des großen Interesses im Großen Saal statt, was die Moderatorinnen geschickt auffingen, indem sie die Teilnehmenden zweimal in kleineren Gruppen zu folgenden Themen diskutieren ließen:

  • Worin bestehen die größten Herausforderungen/Probleme (großes Rechercheaufkommen, hohe Erwartungen etc.)
  • Welche Lösungsmöglichkeiten bestehen?

Auf diese Weise kamen trotz der Plenumsatmosphäre gute Diskussionen und ein reger Austausch zustande. Die in den Gruppen und dann im Plenum diskutierten Themen berührten fast alle Aspekte, die sich im gut gewählten Titel des Diskussionsforums widerspiegeln: Wie viel Service muss sein? Wie viel Service darf sein? „#WAT25: Diskussionsforum Umgang mit Rechercheanfragen: Wie viel Service muss sein? Wie viel Service darf sein?“ weiterlesen