Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,
ich habe in den vergangenen drei Monaten ständig vom Nordkirchener Kastenarchiv berichtet. Grund genug also, Ihnen das Schloss Nordkirchen einmal vorzustellen:

Im Jahr 1694 wechselte die damals noch stehende Wasserburg der Herren von Morrien in den Besitz von Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg. Nachdem die ersten Überlegungen dahin tendierten, die baulichen Strukturen der Wasserburg bei der Umgestaltung der Anlage zu integrieren, entschloss man sich letztlich die Wasserburg zu schleifen, also komplett abzureißen und stattdessen an der Stelle ein neues Schloss zu errichten. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1702 unter Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg und wurden unter seinem Neffen, Ferdinand von Plettenberg, 1733 beendet. Als Architekt war Gottfried Laurenz Pictorius tätig.
Mehr zur (Bau-)Geschichte zum Schloss Nordkirchen können Sie hier nachlesen.
Die Parkanlagen des Schlosses können ganzjährig besichtigt werden, die Innenräume sind indes nur eingeschränkt zu besichtigen, weil sich in den Räumlichkeiten die Fachhochschule für Finanzen des Landes NRW niedergelassen hat. Ebenso wie ein Restaurant und ein Standesamt.
Ein Besuch lohnt sich, wie Sie auf den Bildern sehen, in jedem Fall.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen ersten Advent.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
sthelwig (1. Dezember 2019). 1. Dezember – Das Schloss Nordkirchen. archivamtblog. Abgerufen am 6. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/cjhs